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1967 : Neue globale Perspektiven

Die Entwicklung des zivilen Kernkraftwerksparks

Nach der Lieferung seiner ersten Pumpen für nukleare Anwendungen an Forschungszentren erwarb sich Rütschi einen hervorragenden Ruf in diesem Bereich.

Die Tätigkeit befand sich im Aufschwung: Bereits in den 1950er Jahren installierten die USA und das Vereinigte Königreich kommerzielle Reaktoren, während Frankreich sein Programm mit der UNGG-Technologie entwickelte.

Druckwasserreaktoren wurden bereits ab 1957 von Westinghouse entwickelt, und der erste dieser Art in Europa wurde in der Schweiz am Standort Beznau installiert. Der Reaktor Beznau I wurde 1969 in Betrieb genommen.

Rütschi-Pumpen im Herzen von Kernkraftwerken

Bereits 1967 erhielt Rütschi einen Auftrag zur Lieferung von 16 Spaltrohrmotorpumpen und 90 Pumpen mit Gleitringdichtung für das Kernkraftwerk Beznau.

Diese Pumpen wurden für verschiedene Anwendungen geliefert, doch insbesondere die Fähigkeit von Rütschi, maßgeschneiderte Pumpen für spezielle Anwendungen zu liefern, war entscheidend: Pumpen für den Transfer von Abwässern, Umwälzpumpen sowie sogar Nachwärmeabfuhrpumpen – die für die nukleare Sicherheit essenziell sind – wurden bereitgestellt.

Da Beznau I bis heute in Betrieb ist, gehören diese Pumpen mit nahezu 60 Jahren Einsatzdauer und nur wenigen Wartungsarbeiten zu den langlebigsten in diesem Sektor.

Die historischen Märkte bleiben eine Referenz

Parallel zu diesen neuen Chancen vernachlässigte Rütschi seine traditionellen Geschäftsfelder nicht. Chemie, Heizung und Wasserförderung blieben wichtige Tätigkeitsbereiche des Unternehmens.

Zu den Beispielen zählen unter anderem die Lieferung von drei Grundwasserpumpanlagen des Typs BHZP 25 mit einer Länge von fast 30 Metern für die Agglomeration Buchs (CH) sowie die Lieferung von Pumpen für die Kläranlage Nyon, darunter drei Abwasserpumpen des Typs SRP 25.